Zeit zum Handeln
Wirtschaft und Schule gehen auf Dauer ein strategisches Bündnis ein
Es herrscht ein seltsames Missverhältnis zwischen der Vielzahl an Bewerbern und den dennoch unbesetzten Ausbildungsplätzen in den Betrieben. Dabei sind oft Abgänger von Hauptschulen überdurchschnittlich stark von Absagen betroffen. Dies hängt nicht selten von vorgefestigten Meinungen der Personalverantwortlichen ab. Für Unternehmer zählen auch die sozialen Kompetenzen der Bewerber. Faktoren, die aber gerade den Hauptschülern oft nicht zugetraut werden. Ein schleichender Imageverlust der Hauptschulen ist die Folge.
Bei den "Stufen zum Erfolg" wird die Hauptschule aufgewertet. Dies ist allein schon deshalb dringend erforderlich, weil heute in den Grundschulen bereits der Kampf um die weiterführenden Schulen läuft – mit verheerenden Folgen. Kinder werden auf Realschule oder gar Gymnasium "gehievt", um ja nicht als Versager zu gelten. Dabei wird die Hauptschule als Sackgasse gebrandmarkt. Ein Irrtum in zweierlei Hinsicht. Denn viele Kinder sind auf Grund ihres Leistungsvermögens Hauptschüler – und sollen es sein dürfen. Viele Unternehmen suchen nicht nur Akademiker und Angestellter, sondern auch Arbeiter, die ihr Handwerk verstehen.

Dieses Schulprojektprojekt wurde vor zwei Jahren von den Partnerjunioren aus Göppingen initiiert und seitdem dort erfolgreich durchgeführt.
Ziel ist es, Schüler der 8.Klasse über ein Jahr hinweg durch verschiedene Bausteine fit für eine erfolgreiche Ausbildungsplatzsuche zu machen.

Wir freuen uns, dass Oberbürgermeister Wolfgang Schuster die Schirmherrschaft für die "Stufen zum Erfolg" in Stuttgart übernommen hat.
Mehr unter: www.stufen-zum-erfolg.de