Harald Massa

Chef, GHUM Harald Massa
haraldarminmassa(at)gmail.com
www.ghum.de

Berufliche Tätigkeiten

  • Beratung Softwareeinsatz
  • Training und Seminare
  • Softwareentwicklung Python
  • Datenbankentwicklung und Management

Vita

1969

Geboren als erster und einziger Sohn von Johanna und Alfred Massa in Finsterrot

1969- 1973

wohlbehütete und glückliche Kindheit in einer Waldgemeinde

1974- 1975

evangelischer Kindergarten Neuhütten. Initialkonfrontation mit sozialen und theologischen Spannungsfeldern

1976- 1979

Grundschule in Wüstenrot. Versuche, mittelhochdeutscher Orthographie zu neuer Bedeutung zu verhelfen; gnadenlos durch Lehrerin abgewürgt. Integriert in das Lehrexperiment "Mengenlehre in der Grundschule", woraus ich heut gut 60% meines Einkommens beziehe.

1979- 1988

Justinus Kerner Gymnasium in Weinsberg. Aktivitäten in SMV und Schülerzeitung, daraus Initialverständnis politischer Prozesse in Gemeinschaften sowie Erwerb von Kenntnissen für weitere 30% meines heutigen Einkommens.

1989- 1995

Ausbildung zum Datenverarbeitungskaufmann bei der tds GmbH, danach Mitarbeiter SystemCommunication, danach Tätigkeit als Systemberarter bei Klein Elektronik GmbH und Kolb-Lang-EDV GmbH (insv.)

1995- 1999

EDV Leiter (CIO) für die Prinz zu Hohenlohe-Jagstberg & Banghard GmbH (insv.)

1991- 1998

ehrenamtlicher Verwaltungshelfer des THW Heilbronn

1994

Mitgliedschaft im AK Mittelstand der Wirtschafsjunioren Heilbronn

1995- 1998

Mitgliedschaft bei den WJ Stuttgart, AK Unternehmensentwicklung aka Entrepreneurship und dann AK-Leiter Mitgliederintegration

1999

Kreissprecher WJ Stuttgart

seit 1. 5. 1999

selbständiger Unternehmer - IT Consult Harald Massa; dann Namensänderung GHUM Harald Massa

2000

Mitglied des A-Teams des WJ Landesvorstandes BW

Warum bin ich bei den Wirtschaftsjunioren?

  • weil ich die Aufnahmeprüfung für Mensa noch nicht gemacht habe
  • Als Baby habe ich "gefremdelt" - meine Mutter erzählte mir, daß ich oft tagelang schlecht einschlief, nur weil besuchenden Tanten mir zu nahe kamen. Das Aufwachsen in einem kleinen Dorf bewirkte da keine Änderung - Kontakt aufnehmen fiel mir schwer.

Nicht daß ich schüchtern war - den Mund aufzumachen und auch kontroverse Standpunkte vertreten geht mir schon lange leicht von der Hand. Aber auf wildfremde, oder auch nur fremde Menschen zuzugehen - Fehlanzeige.

Kein allzuschlimmes Defizit - bis man sich selbständig machen will. Als Schocktherapie wählte ich den damaligen Arbeitskreis Mitgliederintegration - da war es nun meine Aufgabe, Menschen anzusprechen und für die Junioren zu begeistern. Wir sind ja ein ehrenwerter und moralisch einwandfreier Haufen, und, wer sich da auf eine Veranstaltung von uns wagt, der ist selber schuld, wenn er von mir angesprochen wird. So lernte ich das Kontaktaufnehmen und Gespräche beginnen.

Später durfte ich den Junioren dann als Kreisvorsitzender dienen. Da war ich nun im Jahre 1999 - noch nicht mal 30, unstudiert und ab 1. Mai selbständig. Rings um mich die Mitglieder des Vorstandes - alle höher qualifiziert, älter und damit im Beruf weiter als ich. Einige auch noch größer als ich. Ja, ich bin gewählt und gekürt als Vorstandssprecher. Aber das war es dann auch schon an "formeller Autorität". Alle waren ehrenamtlich da, und ich hatte die gigantische Chance zu erlernen, wie ich in dieser Situation führen kann; führen ohne Macht.

Und das gelernte zahlte sich bald schon aus - im Herbst, kaum mehr als ein halbes Jahr in meinem Ein-Mann-Unternehmen, habe ich einen Beratungsauftrag bei der weltgrößten Versicherung. Projektarbeit in einer Abteilungsübergreifenden Gruppe - wie viel wohler fühlte ich mich da mit meinen "Softskills" aus der Juniorenarbeit.

Frische Selbständigkeit, Kreisvorsitz - da wird die Zeit etwas knapp. Und wieder lehrte mich die Juniorenarbeit etwas, was mir nun sehr wertvoll geworden ist: andereb vertrauen. Vielleicht war es Glück, vielleicht Bestimmung, ich war gesegnet mit einem phantastischen Vorstandsteam. Ideen, die ich in die Runde fallen lies, wurden von den Mitvorständen umgesetzt, daß ich nur staunen konnte. Und ich lernte, mich darauf zu verlassen.

Große Konferenzen in spannenden Ländern - zuerst brachte mich die Juniorenarbeit dahin, und der Virus packte mich. Würde ich heute bei der bedeutendsten Europäischen Python-Konferenz im Organisations-Kommitte mitmachen, hätte mich die Zeit der WJ nicht auf den Internationalen Trip gebracht? Ich weiß es nicht.

Mit das wertvollste Lerngeschenk bekam ich von den Junioren als Pastpresident - unser gesundes "One year to lead, one year to leave" verhindert zum Glück, daß wir an Ämtern kleben bleiben. Mein Nachfolger hatte einen komplett anderen Führungsstil als ich - und ich lernte zu akzeptieren, daß er viele, viele Dinge in der Vorstandsarbeit ganz ganz anders macht als ich - es war sein Jahr. Bei den Wirtschaftsjunioren befindet man sich im größten Netzwerk junger Führungskräfte und Unternehmer weltweit.


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