WJS Academy: Der Insolvenz entgegensteuern

Wenn mein Unternehmen die ausstehenden Forderungen nicht  innerhalb von drei Wochen bezahlen kann, muss es dann Insolvenz anmelden? Was passiert, wenn ich mit einem Unternehmen agiere, das in der Krise ist - kann es sein, dass mein Geschäft im Nachhinein angefochten wird? Wie wird aus einem handelsrechtlichen Verlust plötzlich ein Gewinn, der versteuert werden muss?

Solche und ähnliche Fragen aus der Praxis wurden am 05. Mai systematisch beantwortet.  Die Referentinnen, Dr. Anne de Boer von GSK Stockmann & Kollegen sowie Nicole Schreiber von CMS Hasche Sigle, strickten einen roten Faden durch komplexe juristische und steuerrechtliche Rahmenbedingungen und Risiken für Unternehmen in Krise und Insolvenz.

Schritt für Schritt wurden wurden Tatbestände, Verlauf und Rechtverhältnisse von Insolvenzverfahren immer aus zwei Perspektiven aufgerollt- der des überschuldeten Unternehmens sowie des Gläubigers.

Bei Imbiss und Sekt konnten sich die Teilnehmer im Anschluss an Vortrag und Diskussion darüber hinweg trösten, dass steuerrechtliche Änderungen, die sich durch das Unternehmenssteuerreformgesetz von 2008 ergeben haben, für Unternehmen in der Krise unter Umständen erhebliche Hürden zur Liquitditätssicherung darstellen können.

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